Innovative Elektronenmikroskopie

 

Innovative Elektronenmikroskopie 21

Eine nanometergenaue Materialcharakterisierung ist unabdingbar für die Weiterentwicklung der modernen Nanotechnologie und der Biologie. Der Programmbereich Innovative Elektronenmikroskopie (IEM) betreibt interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle von Physik, Elektronenmikroskopie (EM), Krebsforschung, Biophysik, Materialwissenschaft und Bildverarbeitung. Unser Hauptziel ist, molekulare Mechanismen, die bei HER2 überexprimierendem Krebs zur Medikamenten-Resistenz führen, zu entschlüsseln und dadurch neue prädiktive Marker zu finden, welche für personalisierte Therapien eingesetzt werden können. Wir entwickeln modernste Techniken im Bereich in-situ Elektronenmikroskopie für die Forschung an funktionellen Materialien und biologischen Proben unter realen Bedingungen, hauptsächlich mittels Flüssigkeitselektronenmikroskope. Damit einhergehend erforschen wir auch neue Wege für die dreidimensionale (3D) Datenaufnahme mittels intelligenter Software. Wir verfügen über langjährige Erfahrung mit Bildverarbeitung und automatischer Partikeldetektion sowie mit der Entwicklung von Protokollen für spezifisches Proteinmarkierung mit Nanopartikeln. Dem Programmbereich stehen ein hochmodernes Transmissionselektronenmikroskop (JEOL ARM200) zur Verfügung. Vielfältige Forschungskooperationen existieren mit Universitäten und Industrie. Studenten und Anwender werden in unserem Programmbereich von hochqualifizierten Mitarbeitern in die Arbeit an modernen Elektronenmikroskopen eingewiesen.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf der englischen Seite.

Siehe auch: Website Niels de Jonge (Universität des Saarlandes)

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