Neue Materialien und Innovation
Am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien erforschen wir Hybridmaterialien, in denen chemische und lebende Komponenten gezielt miteinander kombiniert werden, um neuartige Funktionen und Eigenschaften zu erschließen. In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit von Chemie, Physik, Biologie, Materialwissenschaft und Engineering entwickeln wir materialbasierte Lösungsansätze, die bestehende Grenzen in Funktionalität, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit überwinden.
Unsere Forschung fokussiert sich auf zwei strategische Anwendungsfelder von hoher gesellschaftlicher Relevanz: Materialien für Gesundheit und Lebensqualität sowie Materialien für Energie- und Ressourceneffizienz. In enger Synergie mit akademischen und industriellen Partnern treiben wir den gezielten Transfer unserer Hybridmaterialien in nachhaltige Technologien voran.
Das INM ist weltweit mit zahlreichen Forschungsorganisationen und Technologiefirmen vernetzt. Über gemeinsame Professuren und Infrastrukturen, Fellowships und kooperative Forschungsvorhaben ist das INM mit der Universität des Saarlandes und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eng verbunden. Ergänzt wird dies durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf dem Campus, wie dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS).
Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Millionen Euro im Jahresbudget 2025
Millionen Euro Drittmittel 2025
Peer-reviewte Artikel 2025
Aktive Patentfamilien
Mitarbeiter/innen im Jahr 2025
Nationalitäten
Mitarbeiter/innen des INM

- 128 Wissenschaftler/innen (w 58, m 68, 1d)
- 51 Promovierende (w 28, m 23)
- 50 Tech-, Labor- & Service-Personal (w 24, m 26)
- 35 Verwaltung (w 23, m 12)
- 37 Studentische Hilfskräfte (w 17, m 20)
- 6 Auszubildende (w 2, m 4)
Stand: 30.04.2025
Eindrücke
Historie
Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien wurde 1987 als eines der Pionierinstitute für Forschung und Innovation in der chemischen Nanotechnologie gegründet und wurde geleitet von Prof. Dr. Herbert Gleiter (1987–1990), Prof. Dr. Helmut K. Schmidt (1990–2005) und Prof. Dr. Michael Veith (2005–2007). Seit 1999 ist das INM Teil der Leibniz-Gemeinschaft und wird gemeinsam von Bund und Ländern gefördert.
Seit 2007 hat das INM sein wissenschaftliches Profil schrittweise im Bereich der Hybridmaterialien sowie der Übertragung biologischer Prinzipien auf die Entwicklung neuer Materialien ausgebaut. Diese Erweiterung wurde durch den wissenschaftlichen Geschäftsführer Prof. Dr. Eduard Arzt (2007–2022) initiiert und wird von der aktuellen wissenschaftlichen Geschäftsführung, Prof. Dr. Aránzazu del Campo (seit 2015) und Prof. Dr. Wilfried Weber (seit 2023), weitergeführt. Heute ist das INM Vorreiter im aufstrebenden Forschungsfeld der Engineered Living Materials, die lebende und chemische Komponenten integrieren und Lösungen für drängende gesellschaftliche und ökologische Probleme bieten können.






