Innovationszentrum

Das InnovationsZentrum INM unterstützt die wissenschaftlichen Einheiten des Instituts bei allen Schritten des Technologietransfer. Hierzu gehören die Hochskalierung und Leistungsvalidierung neuer Materialien, der Bau von Prototypen zur Präsentation anwendungsorientierter Ergebnisse auf Industriemessen sowie die Vernetzung mit potenziellen Industriepartnern. Transferagentinnen und -agenten im InnovationsZentrum INM entwickeln gemeinsam mit den Forschenden technologiespezifische Transferstrategien, um Innovationen effizient und zielgerichtet in industrielle Anwendungen zu überführen.

Die Website befindet sich noch in Entwicklung. Inhalte folgen in Kürze.

Dr.-Ing. Carsten Becker-Willinger
Leiter InnovationsZentrum INM
Telefon: +49 (0)681-9300-196
Dr. Peter William de Oliveira
Leiter Optische Materialien
Telefon: +49 (0)681-9300-148
Aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Projekte

SEPO4E – Separatoroptimierung für die Elektrolyse

Die Wasserelektrolyse zur Herstellung von grünem Wasserstoff steht vor Herausforderungen, die durch die ineffiziente Trennung von Wasser und Gasen entstehen. Die aktuelle Technologie zur Gas-Wasser-Trennung in Separatortanks ist durch mikroskopische Gasblasen eingeschränkt, die schwer zu separieren sind. Diese Blasen beeinträchtigen die Wärmeleitfähigkeit und erhöhen das Korrosionsrisiko, was die Effizienz und Lebensdauer der Elektrolyseure verringert.

Das Projekt SEPO4E zielt darauf ab, die Trennung von Wasser und Gasen in der Wasserelektrolyse durch die Entwicklung von Entgasungselementen und insbesondere der darin verwendeten Materialien zu optimieren. Diese Elemente werden in Separatortanks integriert und nutzen Koaleszenz, um feine Gasbläschen zu größeren Blasen zu vereinen, die sich leichter trennen lassen. Durch strömungstechnische Optimierung der Tanks soll die Effizienz der Trennung weiter gesteigert werden.

Das Hauptziel des Projekts ist die drastische Reduzierung der Tankgröße um mehr als 50% gegenüber dem aktuellen Stand der Technik durch den Einsatz von neuen Materialien für die Entgasungselemente. Dies soll die Materialkosten senken und das Risiko von Knallgasreaktionen verringern. Gleichzeitig wird eine verbesserte Trennleistung angestrebt, um das Korrosionspotential zu senken, die Kühlleistung zu steigern und die Lebensdauer der Elektrolyseure zu verlängern, was zu erheblichen wirtschaftlichen Vorteilen führt.

Das Vorhaben „SEPO4E – Separatoroptimierung für die Elektrolyse“ wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Näheres zur Förderung durch die Europäische Union und den EFRE finden Sie hier:

Förderbanner mit Logos und Schriftzügen der Europäischen Union, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Saarland sowie des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie.