Symposium zur Karriereplanung für Naturwissenschaftlerinnen

Am 29. September laden das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien und das Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes zu einem halbtägigen Symposium für Doktorandinnen und Post-Doktorandinnen aus den MINT-Fächern ein. Die Teilnehmerinnen erhalten Einblicke in die richtige Planung ihrer beruflichen Karriere sowie in die wissenschaftliche und persönliche Selbstdarstellung.

Sie erfahren außerdem, wie sich die Neugestaltung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes auf die eigene wissenschaftliche Laufbahn auswirken kann. Die Veranstaltung schließt mit einem Erfahrungsbericht von Aránzazu del Campo, Wissenschaftliche Geschäftsführerin am INM, Professorin an der Saar-Uni und Mutter von drei Kindern.

Die Veranstaltung findet von 9:30 bis 13:30 Uhr im Leibniz-Saal des INM auf dem Campus der Saar-Uni, Campus D2 5, statt. Die Anmeldung ist noch bis zum 15. September unter gleichstellung@leibniz-inm.de möglich. Veranstaltungssprache ist Englisch.

Unter dem Motto “From dedication to success – how to manage your career in science“ beleuchten Expertinnen und Experten wichtige Aspekte einer wissenschaftlichen Karriere: Cornelius König, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Saar-Uni, will die Teilnehmerinnen dazu anregen, sich selbst von außen zu betrachten. Dadurch sollen sie erkennen, wie sie ihr eigenes Profil schärfen können. Die Personaltrainerin Michelle Hunter zeigt den Teilnehmerinnen auf, wie sie ihre persönlichen Stärken zum Ausdruck bringen und für einen positiven Eindruck nutzen können, ohne sich dabei zu verstellen. Ralf Lehmann, Leiter der Stabsstelle Datenschutz an der Saar-Uni, erklärt die wichtigsten Änderungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Er berücksichtigt in seinem Vortrag auch die Perspektive von Wissenschaftlerinnen mit Familienaufgaben.

Dass es gelingt, wissenschaftlich voranzukommen und in der gleichen Zeit eine Familie zu gründen, beweist Professorin Aránzazu del Campo. „Junge Frauen, die eine wissenschaftliche Karriere in Betracht ziehen, sollten sich nicht klein machen. Mit der richtigen Planung, Förderung und Disziplin können sie Familie und akademische Karriere gut vereinbaren“, meint die Chemikerin, die als Geschäftsführerin für rund 220 Beschäftigte verantwortlich ist.

Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Vier Leitthemen bestimmen dabei die aktuellen Entwicklungen: Neue Materialien für Energieanwendungen, Neue Konzepte für medizinische Oberflächen, Neue Oberflächenmaterialien für tribologische Systeme sowie Nano-Sicherheit und Nano-Bio. Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes veranstaltet seit mehreren Jahren gemeinsam mit dem Gleichstellungsteam des INM erfolgreich zielgruppenspezifische Veranstaltungen für Wissenschaftlerinnen im MINT-Bereich. Die Koordinationsstelle Gender Equality MINT (gender-mint.uni-saarland.de) bildet dabei jeweils einen Teil des Organisationsteams.