INM erneut als familienfreundliche Institution ausgezeichnet

Das INM stellte sich erfolgreich dem Re-Auditierungs-Prozess und darf nun für weitere drei Jahre das Zertifikat audit berufundfamilie führen.

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Das INM erhält zum zweiten Mal das Zertifikat „audit berufundfamilie“. Das Institut stellte sich erfolgreich dem Re-Auditierungs-Prozess und darf nun für weitere drei Jahre das Zertifikat führen. Damit konnte es erneut seine Familienfreundlichkeit unter Beweis stellen.

„In den nächsten drei Jahren stehen für uns zwei Themen im Vordergrund: Zum einen die familienbewusste Karriereplanung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und zum anderen die Vereinbarkeit der Pflege von Angehörigen mit dem Beruf“, erläutert Claudia Fink-Straube, Projektleiterin des Audits.

„Das Thema „Kind und Karriere“ ist für Nachwuchswissenschaftlerinnen von großer Bedeutung: Die Entscheidung für Kinder hat Einfluss darauf, wie und wie schnell eine Karriere für Forscherinnen verlaufen kann“, sagt Christina Sauer-Hormann, Gleichstellungsbeauftragte am INM. Zum Thema Karriereplanung findet deshalb am INM im Spätsommer eine Informations-Veranstaltung für Wissenschaftlerinnen statt. Darüber hinaus vermittelt das INM auch Mentoring- und Coachingprogramme für Wissenschaftlerinnen.

Neben der Karriereplanung nehme auch die Nachfrage zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf stark zu. „Durch Beratungsangebote unterstützen wir die Beschäftigten individuell“, sagt die Audit-Expertin Fink-Straube. Geplant sei, diese Angebote weiter auszubauen und eine Betriebsvereinbarung zur Pflege zu erarbeiten.

Darüber hinaus will das Audit- und Gleichstellungs-Team die begonnenen Maßnahmen in den nächsten drei Jahren weiter verstetigen. Dazu gehören zum Beispiel optimierte und flexible Arbeitszeitregelungen, Angebote zur Kinderbetreuung in Notfällen, die Möglichkeit zur Mitnahme des Kindes in ein mobiles Eltern-Kind-Büro sowie das Thema im Selbstverständnis von Führungskräften weiter zu festigen.

Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien erforscht und entwickelt Materialien – für heute, morgen und übermorgen. Chemiker, Physiker, Biologen, Material- und Ingenieurwissenschaftler prägen die Arbeit am INM. Vom Molekül bis zur Pilotfertigung richten die Forscher ihren Blick auf drei wesentliche Fragen: Welche Materialeigenschaften sind neu, wie untersucht man sie und wie kann man sie zukünftig für industrielle und lebensnahe Anwendungen nutzen? Dabei bestimmen vier Leitthemen die aktuellen Entwicklungen am INM: Neue Materialien für Energieanwendungen, Neue Konzepte für Implantatoberflächen, Neue Oberflächen für tribologische Anwendungen sowie Nanosicherheit. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Chemische Nanotechnologie, Grenzflächenmaterialien und Materialien in der Biologie. Das INM mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 220 Mitarbeiter.