Neues Familienzimmer für bessere Vereinbarkeit

Ein neues Familienzimmer bietet den Beschäftigten des INM mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen eine weitere Möglichkeit, Beruf und Familie in Einklang zu bringen – besonders bei kurzfristigen Betreuungsengpässen.

Welche Eltern kennen solche Situationen nicht: Die Kita ist wegen Streiks geschlossen, die Tagesmutter ist krank, die Schule hat einen Brückentag. Sehr kurzfristig benötigt man eine andere Betreuung für das Kind. Um seine Beschäftigten in solchen Engpässen zu unterstützen, hat das INM nun ein Familienzimmer eingerichtet. Wie ein klassisches Eltern-Kind-Büro bietet es einen Büroarbeitsplatz für Eltern sowie Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder. Darüber hinaus können Beschäftigte, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, den barrierefrei eingerichteten Raum nutzen. „Hier kann beispielsweise ein Elternteil, der nicht mehr mobil ist, die Wartezeit bis zum wichtigen Arzttermin überbrücken“, erläutert Claudia Fink-Straube, Leiterin des Projektes audit berufundfamilie am INM. Vereinbarkeit wird am INM großgeschrieben: Seit 2012 ist das Institut für seine familienfreundlichen Maßnahmen mit dem Zertifikat audit berufundfamilie ausgezeichnet.
Das Familienzimmer wurde aus Mitteln des Preisgeldes von L’Oréal, der Deutschen UNESCO Kommission und der Christiane Nüsslein-Volhard Stiftung finanziert: Die L’Oréal-Stiftung zeichnete die INM-Wissenschaftlerin Malgorzata Wlodarczyk-Biegun 2018 mit dem „For Women in Science“-Award aus. Der Preis beinhaltete auch Mittel für vereinbarkeitsfördernde Maßnahmen am INM.