Leibniz Promotionspreis für Aleeza Farrukh



Aleeza Farrukh vom INM wurde für ihre Dissertation über Biomaterialien zur Steuerung von Nervenzellen mit dem Promotionspreis der Leibniz-Gemeinschaft ausgezeichnet.

In ihrer Arbeit ist es ihr gelungen, das Wachstum von Axonen neuronaler Stammzellen über lokale, Licht-induzierte Änderungen der Materialeingenschaften zu richten. Solche Ansätze könnten für zukünftige Therapien in der regenerativen Medizin eingesetzt werden.

Aleeza Farrukh schloss ihr Studium der Chemie an der Universität von Punjab in Pakistan ab. 2013 nahm sie ihre Promotion am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz auf und wechselte 2015 an das INM. Ihre Promotion entstand in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Der Promotionspreis der Leibniz-Gemeinschaft wird jährlich für die besten Doktorarbeiten aus Leibniz-Instituten in den Kategorien „Geistes- und Sozialwissenschaften“ und „Natur- und Technikwissenschaften“ vergeben. Er ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Die wissenschaftlichen Sektionen der Leibniz-Gemeinschaft schlagen dafür Promovierte aus ihren Reihen vor. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger trifft eine elfköpfige Leibniz-Preisjury, die sich aus Personen des öffentlichen Lebens und leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter dem Vorsitz von Leibniz-Präsident Matthias Kleiner zusammensetzt.

Weitere Informationen unter https://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/presse/pressemitteilungen/details/article/leibniz_promotionspreis_geht_nach_muenchen_und_saarbruecken_100003752/